Biker
BMX Disziplinen

BMX wird in die Kategorien Race und Freestyle unterteilt. Weiter wird die Kategorie Freestyle in die Bereiche Dirt Jump, Street Park, Ramp/Vert/Halfpipe und Flatland unterteilt. Für jede Disziplin gibt es eigene Wettbewerbe, speziell geeignete Bikes und natürlich eigene Gelände oder Parks.

Ramp, Vert, Halfpipe:

Hier fährt man in halbkreisähnlichen Holz oder Kunststoffbauten, die in ihrer Größe und Bauform unterschiedlich sind. Miniramps sind maximal 2 Meter hoch und enden mit flacheren Winkeln. Halfpipes sind höher als Miniramps und enden mit steileren Winkeln. Vertramps sind die größten Pipes mit Höhen von etwa 4 Metern und enden vertikal. Eine Quarterpipe ist eine Halfpipe, die in Längsrichtung getrennt ist. Dadurch entstehen 4 Enden. Das obere Ende der Pipe nennt man “Coping”. In den Pipes bzw. Ramps versucht man über das Coping hinauszuspringen, in der Luft Tricks zu machen und anschließend wieder in der Ramp aufzukommen

Besonderheiten des BMX Rades:

zwei Bremsen und ein Rotor

passendes Bike: Eastern Battery oder Metalhead

 

Flatland:

Diese Art erinnert an modernes Kunstradfahren mit Ziel einer ästhetischen Abfolge verschiedenster spezieller Trickkombinationen auf der ebenen Fläche. Der Vorteil beim Flatlanden ist, das man nur sein eigenes BMX-Rad und eine gut asphaltierte Asphaltfläche benötigt. Viele Tricks werden nur auf einem der beiden Räder gemacht. Deshalb braucht man einen sehr guten Gleichgewichtssinn und viel Ausdauer beim üben. Die Verletzungsgefahr ist geringer als bei anderen Bereichen des BMX-fahrens.

Besonderheiten des BMX Rades:

  • 4 Pegs
  • geringes Gewicht
  • kürzerer Radstand durch kürzeres Oberrohr und Hinterbau
  • kürzerer Vorbau
  • kleines Kettenrad (15 Zähne) und schmalere Kette
  • keine oder nur eine Vorderradbremse, deren Kabel durch die Gabel verlegt ist
  • “Freecoaster” Hinterradnabe, damit beim Rückwärtsfahren nicht mitgetreten werden muß.

Street:

Street ist ein sehr beliebte und vielseitige Disziplin. Es wird auf allem gefahren, was man auf der Straße findet. Dazu gehören Geländerstangen, Kunstwerke, Stufen und Mauern. Ein beliebter Trick ist das “Grinden/ Sliden”, bei dem mit den Axel Pegs über die Gegenstände gerutscht wird.

Park:

Gefahren wird auf einer eingegrenzten Fläche, auf der Rampen, Sprünge und andere Hindernisse aufgebaut sind. Die Reihenfolge, in der Hindernisse benutzt werden, ist nicht festgelegt. Der Park ist die organisierte Form des Street-Fahrens.

Besonderheiten des BMX Rades:

  • gar keine oder nur eine Hinterbremse, die über ein langes Kabel mit dem Bremshebel verbunden ist.
  • geringes Gewicht

passendes Bike: Eastern Traildigger oder Shovelhead

Dirtjump/ Trail:

Beim “Dirt Jump” werden Schanzen aus Erde gebaut. Meist werden mehrere Hügel in unterschiedlicher Form und Abfolge in einer Linie hintereinander gebaut (Fachbegriff: “Lane”). Über diese Abfolge wird gesprungen und während der Luftphase werden Tricks gemacht. Eine Formation aus einer Absprungschanze und einem Landehügel nennt man “Double”. Ist die Lücke zwischen diesen Hügeln mit Erde ausgefüllt, nennt man dies “Table”. Für Dirt Jump Anfänger sind Tables besser geeignet.

Besonderheiten des BMX Rades:

  • Die Fahrer fahren ohne Axel Pegs.
  • nur Hinterradbremse

 

Race:

Beim Racen starten im Gegensatz zu den anderen Bereichen mehrere Teilnehmer (meist 8) gleichzeitig und fahren auf einer speziellen Renntrecke mit Steilkurven, “Tables” und vielen kleinen Hügeln um den Sieg. Beim Downhill-BMX gibt es hauptsächlich ”Doubles” mit bis zu 13m Distanz. Beim Racen geht es nicht um Tricks sondern ausschließlich um Schnelligkeit

Besonderheiten des BMX Rades:

größeres Kettenrad.

Einsteiger:

  • 12" ist für die ganz kleinen Fahrer, bis etwa 4 Jahre.
  • 16" passt ab ca. 4 Jahren bis 7 Jahren.
  • 18" passt ab ca. 7 Jahren.
  • 20" mit 18,5" Oberrohrlänge passt ab ca. 8-12 Jahren
    passendes Bike: Eastern 9 Volt
  • 20" mit normaler Oberrohrlänge (ab etwa 20,5") ist passend für alle anderen Fahrer.

passendes Bike: Eastern 9 Volt

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