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YETI 303/ Testbericht Mountainbike Magazin Rider von 11/2005

YETI-303-Bike

Yeti ist eine echte Kultmarke. Nicht ohne Grund, denn von Anfang an kamen aus der kleinen Schmiede echte Innovationen. Im Downhill-Sektor war Yeti mit dem Lawwill-Viergelenk-Hinterbau lange Zeit das Maß der Dinge. Mit der Neuentwicklung des „303“ haben die Yeti-Ingenieure ein völlig neues Konzept vorgestellt: Der Hinterbau bewegt sich nämlich nicht um feste Drehpunkte, sondern er "gleitet" über gerade Schienen. Dadurch konnte man besser die gewünschte Federkennlinie erreichen. Zudem ist die obere Lagerung per exzentrischer Befestigung variabel, so dass man Tretlagerhöhe und Lenkwinkel des Rahmens einstellen kann. Die beiden Gleitschienen sind aufwändig abgedichtet, so dass man laut Yeti keine Probleme mit Staub und Matsch bekommen soll. Der Fox- "DHX 5.0"-Dämpfer wurde in enger Zusammenarbeit mit Fox extra auf das Yeti abgestimmt. Mit Hayes-Bremsen, DT-Laufrädern und einem Mix aus Sram, WTB und Race Face bringt es das "303" auf 20,8 Kilogramm. Die anfängliche Skepsis gegenüber dem speziellen Hinterbausystem schwindet schnell. Der Hinterbau des "303“ spricht sensationell sensibel an und reagiert auf kleinste Unebenheiten, das hat uns wirklich überzeugt. Zudem ist er sehr steif, was sich vor allem in Kurven und bei High Speed angenehm bemerkbar macht. Dank der verstellbaren Geometrie lässt sich das Bike gut auf verschiedene Fahrstile abstimmen, grundsätzlich ist das Bike aber eine reine Race-Machine! Ein schön flacher Lenkwinkel und eine trotzdem recht agile Geometrie sorgen dafür, dass sich das Yeti sowohl auf schnellen Passagen als auch in den eher technischen Sektionen sehr wohl fühlt. Der Hinterbau verrichtet einen prima Job: Er spricht supersensibel an, ist sehr linear und nutzt den Federweg optimal. In Kurven sackt er nicht weg, so dass man gleich wieder beschleunigen kann und keinen Speed verliert. Abzuwarten bleibt, ob das neue Hinterbausystem auch im Dauereinsatz standfest ist.

Fazit:

Klassenziel erreicht: Das Yeti ist eine kompromisslose DH-Maschine mit top funktionierendem Hinterbausystem. Für Racer ein heisses Gerät, für Otto Normalfahrer bleibt abzuwarten, ob sich das neue System auch im Dauereinsatz bewährt.YETI-Sprung

Pro:

Super Hinterbau: steif, spricht super an, ist effektiv.

Kontra:

Der spezielle Hinterbau muss sich noch im Dauereinsatz bewähren. Der Preis ist selbst für Race-Fans ein harter Brocken.

Einsatzbereich:

Eng/Techniech

***

Freeride/ Air Time

****

DH National

****

DH Pro

*****










Rider: Chris Van Dine, Klamotten: www.troyleedesigns.de

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