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Mountain Bike/ HAI END:
Besseres wäre purer Luxus- dennoch wirkt die Ausstattung des Hai im erlesenen Testfeld ein bisschen wie Hausmannskost. „Uuh, bloß eine XT-Gruppe. Oooch, nur Crossmax-ST-Laufräder. Joi, kein Terralogic"- uff. Nur Snobs dürfen sich ernsthaft darüber aufregen. Im Übrigen macht's auch nix: Erstens kann jeder, der noch mehr will, im Baukastensystem so ziemlich alles Erdenkliche an sein Carbon-Hai bestellen. Zweitens rast das End auch so mit unerhörtem Speed über die Teststrecken. „Steigt auch im extrem Steilen kaum", oder „klasse CC-Bike", erzählen die Testschriebe. Gewiss ein Verdienst des Rahmens, der dem des Radons einigermaßen baugleich sein dürfte. Was auch nix macht, denn das superleicht laminierte Monocoque glänzt mit prima Steifigkeiten und angenehmem Komfort. Wobei man „Komfort" nicht missdeuten sollte: Ganz Racebike, spannt das Hai End seinen Piloten tief hinunter und weit nach vorn zum schmalen Lenker. Mission Zweikampf, Mission Schneller, Mission Vorwärts. Auch mit dieser Ausstattung, da sind Zweifel weder angebracht noch berechtigt. FAZIT: Das Hai End, nur fast ein High-End-Racer in der getesteten Ausstattung. Wer tiefer in die Tasche greift, bekommt das Bike noch etwas leichter, noch etwas edler. Ein ernsthaftes, auch geiles Racebike ist es aber auch so.
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