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CR04 getestet in Bike-Sport-News 03/2004
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Viergelenker im Test: Bergamont - Canyon - Drössiger - Hai - Univega (...)
»Viel hilft viel«, besagt eine alte Regel aus der Agronomenszene, aber ob auch vier viel hilft, wenn es um die Hinterbaufunktion geht? Es ist müßig, an dieser Stelle zum wiederholten Male die Vor- und Nachteile verschiedener Hinterbausysteme durchzukauen. Ein gut konzipierter Viergelenker funktioniert gut, das weiß man mittlerweile: Punkt, aus!
Für unseren Test haben wir uns fünf Modelle ausgesucht, die ein Preisspektrum von 1099 bis 2590 Euro abdecken. Es ist klar, dass mit verschiedenen Preisen verschiedene Ausstattungsniveaus und verschiedene Gewichte einher gehen. Also bitte immer zuerst ein Auge auf den Gesamtpreis der Bikes werfen, wenn wir diese Faktoren vergleichen.
Alle unsere Kandidaten weisen aber die gleiche Silhouette auf: eine Umlenkwippe am Sitzrohr und ein unter dem Oberrohr liegender Dämpfer. Von dem Federwegen her sind sie alle eher gemäßigt und bieten sich für den Cross-Country, den Marathon und den Toureneinsatz an.
Auffällig ist, dass keiner unserer Testkandidaten auf eine Scheibenbremse verzichtet. Die Discstopper bieten funktionell viele Vorteile und Fallen auch beim Gewicht kaum mehr negativ in selbiges. Teilweise setzen die Hersteller auf ein komplettes Shimano-Set mit Dual-Control-Hebeln, Hai und Drössiger kombinieren klassische Rapidfire-Hebel mit einer Magura Louise, und bei Univega ist die Louise kombiniert mit LX-Schalthebeln die Bremse der Wahl. (...)
Zum ersten Mal rollte ein Bike von Drössiger in die Redaktionsräume. Drössiger bietet seine Bikes im Baukastensystem mit verschiedenen Ausstattungsoptionen an. Unser Testrad liegt bei 2590 Euro, die Preisstafette für das CR 04 beginnt bei 1190 Euro. Außerdem gibt es bei Drössiger seit dem letzten Jahr die Bikes der US-Kultschmiede Yeti.
Mit der Talas setzt Drössiger in Sachen Federgabel ebenso Akzente, wie es Canyon mit der Minute tut. Die in Serie verbaute Black mit SPV wird mit einem Manitou Swinger kombiniert, so dass sich ein harmonisches Fahrwerk ergeben dürfte - ausprobieren konnten wir das leider nicht mehr. Am Heck unseres Testfullys verzichtet man auf die Platformdämpfung und verbaut ein zuverlässiges SSD 210-Federbein von DT Swiss. »Super« lautet das Urteil der Tester, was die Federung des Drössiger betrifft. Ein Urteil, das durch die veränderte Serienausstattung leider etwas an Wert verliert. Die problemlose Federwegverstellung der Gabel lässt den Viergelenker bei bedarf ebenso gut klettern wie abfahren. Zwar ist der Hinterbau etwas straff, aber er fährt sich jederzeit angenehm und hält das Heck unter Kontrolle. Für gute Kontrolle sorgen auch die Magura Louise-Scheibenbremsen und die Explorer von Continental. Eine insgesamt harmonische Ausstattung, die zusammen mit dem sehr schön verarbeiteten, sehr steifen Rahmen ein rundum stimmiges Paket ergibt. (...)
Quelle: Bike-Sport-News 03/2004
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