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Was ist Body Scanning? Body Scanning ist ein System, mit dessen Hilfe Sie sich berührungslos vermessen und beraten lassen können. Beim Neukauf eines Fahrrades finden Sie so eine optimale ergonomische Sitzposition. Sie können aber auch Ihr vorhandenes Fahrrad ergonomisch überprüfen lassen. Meist lassen sich hier erstaunliche Verbesserungen erzielen. Das System besteht aus einem Lasermodul und einer individuell angepassten Software. Hieraus folgt eine exzellente Dokumentation Ihrer Sitzposition, die Sie für weitere Fahrräder als Basiseinstellung verwenden können.
Warum ist Body Scanning sinnvoll? Häufig lässt sich beobachten, dass die grosse Vorfreude auf ein neues Fahrrad nach dem Kauf rasch verschwindet. Wenn sich beispielsweise Nacken- oder Rückenschmerzen einstellen, der Sattel extrem unbequem ist oder man einfach nicht richtig vorwärts kommt, ist der Fehler in der Ergonomie zu suchen. Damit das Fahrrad nicht in der Garage stehen bleibt, sollten Sie darauf besonderen Wert legen. Oftmals bemerkt man erst nach einer längeren Tour, ob das Fahrrad richtig passt. Die Fragen "Bin ich denn so unsportlich?" oder "gewöhne ich mich im Laufe der Zeit schon daran?" lassen sich meist mit “NEIN” beantworten. Dann passt die Geometrie des Fahrrads nicht mit der individuellen Geometrie des Körpers zusammen und es kann kein maximaler Radspass erzielt werden. Sie können bei uns natürlich verschiedene Fahrräder auch länger testen. Damit Sie Ihr Rad aber nicht nach dem ergonomischen Zufallsprinzip auswählen bietet das System eine fundamentale Analyse. Das Body Scanning entstand aus der Idee des ergonomischen Radfahrens in Zusammenarbeit zwischen Orthopäden, Physiotherapeuten, Radfahrern, Ingenieuren und Fahrradhändlern. Bei der Findung der optimalen ergonomischen Sitzposition werden im Besonderen Einstellungen vorgenommen, welche die Druckbelastung auf die Hals- und die untere Lendenwirbelsäule sowie Hand- und Kniegelenke weitestgehend minimieren.
Welche Geometriedaten erhalte ich im Ergebnis?
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Sattelhöhe Die Sattelhöhe wird immer als erster Punkt eingestellt. Sie wird gemessen von der Mitte der Kurbelschraube bis zur oberen Kante der Sattelmitte. Beim Ergonomischen Stufensattel bis zur Oberkante der Stufe.
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Sattelversatz Der Sattelversatz (Sattelposition) ist entscheidend für das gute Gefühl beim Treten und die Kraftübertragung. Er wird gemessen von der Lotrechten durch die Tretlagerachse bis zur Sattelnase (Position B).
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Abstand Sattel-Lenker Der Abstand zwischen Sattel und Lenker ist von der Oberkörperlänge und der Sitzhaltung abhängig. Er wird gemessen von der Sattelnase bis zu der Position des Lenkers wo man greift (1/3 des Griffes) beim Rennrad oder MTB (mit geradem Lenker) bis zur Oberlenkerposition.
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Lenkerniveau Das Lenkerniveau wird in Relation zum Sattel ausgedrückt: z. B. + 10 cm heißt, der Lenker (der Punkt an dem man den Lenker greift) ist 10 cm über dem Sattel. Das Lenkerniveau besitzt ein großes Toleranzfeld, weil nur 3 prinzipielle Rückenpositionen (komfortabel, moderat, sportlichl) erfragt werden. In der Realität gibt es aber noch viele Positionen dazwischen. Die drei Sitzpositionen werden immer auf die ausgewählte Fahrradkategorie bezogen.
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Alle Masse werden mit der Einstellehre (Bike Adjustment Device) gemessen.
Rahmenhöhe Die Rahmenhöhe ist ein untergeordneter Punkt. In erster Linie sind die drei Kontaktstellen wo Sie das Fahrrad berühren von Interesse und für das ergonomische Wohlempfinden von großer Bedeutung. Die Rahmenhöhe (meistens gemessen von Innenlagermitte bis Mitte Oberrohr) war zu der Zeit ein Indikator für die Rahmengröße, als es noch Diamantrahmen mit waagerechtem Oberrohr gab. In den Zeiten von abfallendem Oberrohr und gefederten Sattelstützen ist eher die Oberrohrlänge entscheidend.
Kurbellänge Eine längere Kurbel bedeutet prinzipiell mehr Drehmoment, was auf die Innenlagerachse übertragen werden kann. Der Sprung von 175 mm auf 177,5 mm bedeutet eine Steigerung des Drehmoments von ca. 1,5 %. Jetzt könnte man meinen, je länger die Kurbel ist, umso besser ist der Wirkungsgrad des Fahrers. Prinzipiell ist das auch so. Jedoch darf man die motorischen Fähigkeiten des Radfahrers und dessen Beinlänge nicht außer Acht lassen. Beim Mountainbike kommt noch die Bodenfreiheit hinzu. Beim Rennradfahrer mit leistungsorientierten Ambitionen gelten spezielle Zuordnungen (siehe www.bodyscanningcrm.de)
Sitzhaltung Die Ergonomie eines jeden Radfahrers ist unterschiedlich. So ist z. B. die Ergonomie des City Radfahrers komfortables Sitzen, guter Überblick über den Verkehr und schnelles Auf- und Absteigen an der Ampel. Im Vergleich ist die Ergonomie des Rennradfahrers windschnittiges Sitzen, hohe Trittfrequenz und optimales Kraft-/ Leistungsverhältnis. Body Scanning definiert die Sitzpositionen pro Fahrradkategorie neu.
Was kostet diese Leistung? Die Vermessung und Auswertung nach dem Body Scanning Prinzip kostet 20,00 €. Mit dem Kauf eines Rades wird dieser Betrag verrechnet.
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